Pinus nigra austriaca

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schwierige Gestaltung einer pinus nigra austriaca

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Ein massiver unförmiger Stammverlauf, ein nicht schön gewachsener Wurzelansatz und die Tatsache, dass der Baum nur einen Ast besitzt, machte die Gestaltung nicht gerade einfacher.

Nach dem Ausschneiden der Nadeln, wurden am Stamm einige optische Focuspunkte ausgearbeitet, um den Stammverlauf für den Betrachter interessanter erscheinen zu lassen.

Nach den Arbeiten am Stamm, wurde der einzige Ast mit Bast umwickelt, um ihn für die bevorstehende starke Biegung zu schützen.

Gedrahtet wurde er mit 6mm Draht. Ausserdem wurde entlang der äußeren Biegestelle   der Ast mit zwei 6mm starken Drahtstücken verstärkt, um den 7cm dicken Ast in seiner zukünftigen Position besser zu halten.

Anschließend wurden auch die restlichen feinen Zweige am Ast gedrahtet.

Mit vereinter Muskelkraft wurde der Hauptast gebogen und mit Spanndrähten fixiert.

Die Verzweigung wurde positioniert und  herausgekommen ist eine Gestaltung auf die man aufbauen kann.

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Am Baum ist, trotz der bisherigen getaner Arbeit, noch einiges zu tun. Das Umtopfen wird der erste Schritt sein, um den Baum in seine gestaltete Position zu bringen.

Ein grobkörniges Substrat mit Pomice und Akadama, im Verhältnis 2 zu 1, hat sich bei der Schwarzkiefer bewehrt. Es sollte auch ein wenig Buchenholzkohle der Substratmischung beigemengt werden.Clay King bonsai soil

Weiters sind noch die Todholzpartien mit einer Fräße schöner aus zu arbeitet, um ein natürlicheres Aussehen zu erreichen.

Eine besondere Herausforderung wird die Reduzierung der Nadellänge werden, die bei der österreichischen Schwarzkiefer bekanntlich keine einfache Sache ist. Das spärliche Gießen, sowie das gezielte Düngen im Frühjahr vor dem Austrieb und im Herbst nach der Selektion der Knospen und Nadeln, wird den Anfang der Nadelverkleinerung bilden.

Ein ganzjähriger, luftiger und vollsonniger Standort im Garten wird sein übriges dazu beitragen.

 

nur das Beste und bis die Tage….. 😉